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Breite der PP-Ränder Das PP und damit seine Ränder, haben die Funktion, sowohl den Übergang als auch den Abstand zum Rahmen zu bilden. Der Rand eines PPs sollte nicht schmaler als 5,5 cm sein. Das nebenstehende Foto 20 x 30 cm hat 5,5 cm-Ränder. Diese sind nicht voll sichtbar, da bei einem 1,7 mm starken PP durch den Schrägschnitt ca. 2 mm von der Farbsichtfläche verloren gehen. Außerdem verschwindet ein Teil des Randes im Rahmenfalz. Je nach Falztiefe des verwendeten Rahmens sind dies 5 - 8 mm, was nach Addieren des Verlustes vom Schrägschnitt insgesamt ca. 1 cm ergibt, der vom rechnerischen Rand abzuziehen ist. Die Sichtfläche eines PP-Randes von 5,5 cm ist demnach 4,5 cm und hat damit die Grenze erreicht, an der der PP-Rand noch seine Aufgabe erfüllen kann.
Kleine PPs mit schmalen Rändern sieht man zwar häufig und der Mensch neigt dazu, das Bekannte auch für das Richtige zu halten. Es gibt aber kein gutes PP unter dem Maß 24 x 24 cm. Wenn Sie nun sagen, dass es in unserem Serien-PP-Angebot auch kleine PPs mit solchen schmalen Rändern gibt, so beweist dies nur, dass wir aufgrund der Forderungen des Marktes gelegentlich auch nicht optimale PPs fertigen müssen. Als Entschuldigung und zur Ehrenrettung unserer Kunden sei angemerkt, dass wir sie kaum verkaufen. Die kleine Arbeit bedarf breiter PP-Ränder - dagegen können bei einer Radierung oder einem Foto im Format 30 x 45 cm PP-Ränder von 5,5 cm ausreichend sein. Arbeiten in dieser Größe brauchen nur noch wenig Unterstützung, um sich gegen den Rahmen zu wehren. Was nicht heißt, dass wir Ihnen diese Ränder empfehlen würden. Raten würden wir Ihnen zu PP-Rändern ab 7 cm bis hin zu 11 cm und für den, der es mag, gern auch breiter. Nachfolgend sehen Sie ein Foto 20 x 28 cm mit 5 cm, 7,5 und 10 cm breiten PP-Rändern.
Noch zwei letzte Gesichtspunkte zur Wahl der Breite der PP-Ränder. Je mehr Eigenkraft eine Arbeit hat, desto weniger breit müssen die PP-Ränder sein und umgekehrt. Je mehr Breite und Eigenwirkung die Rahmenleiste hat, desto breiter müssen die PP-Ränder sein und umgekehrt. Sie wollen beispielsweise eine kleine, zarte Rötelzeichnung/ein zartes, weichgezeichnetes Foto in Pastellfarben in einem breiten, schwarzen Rahmen mit hoher Eigenwirkung zeigen. Das PP sollte dann breite Ränder haben, die der Arbeit genügend Abstand zu dieser kräftigen Rahmenleiste bieten.
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Das PP und damit seine Ränder, haben die Funktion, sowohl den Übergang als auch den Abstand zum Rahmen zu bilden. Der Rand eines PPs sollte nicht schmaler als 5,5 cm sein. Das nebenstehende Foto 20 x 30 cm hat 5,5 cm-Ränder. Diese sind nicht voll sichtbar, da bei einem 1,7 mm starken PP durch den Schrägschnitt ca. 2 mm von der Farbsichtfläche verloren gehen. Außerdem verschwindet ein Teil des Randes im Rahmenfalz. Je nach Falztiefe des verwendeten Rahmens sind dies 5 - 8 mm, was nach Addieren des Verlustes vom Schrägschnitt insgesamt ca. 1 cm ergibt, der vom rechnerischen Rand abzuziehen ist. Die Sichtfläche eines PP-Randes von 5,5 cm ist demnach 4,5 cm und hat damit die Grenze erreicht, an der der PP-Rand noch seine Aufgabe erfüllen kann.




