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| Sinn des Passepartouts
Die bis hierhin beschriebenen Aufgaben, des Übergangs, der Verbindung, der ruhigen Fläche um das Motiv kann auch ein einfaches Papier-Passepartout erfüllen. Passepartouts aus dickerem Material verhindern den Kontakt des Bildes zum Glas. In längeren Schlechtwetterperiode, mit hoher Luftfeuchtigkeit, nehmen die Papiermaterialien im Rahmen Wasser aus der Umgebungsluft auf, das später nur schwer wieder entweichen kann und bei einem fehlenden oder nicht ausreichend dicken Passepartout zur Stockfleckenbildung auf der Arbeit führen kann. Bei stärkeren Passepartouts bietet es sich an, den Schnitt schräg auszuführen. Der Schrägschnitt leitet den Blick ins Bild, verstärkt die Tiefenwirkung des Bildes und ist nicht zuletzt schön anzuschauen. Wir sprechen dann vom Schrägschnitt - Passepartout. Wenn im weiteren vom Passepartout, oder abgekürzt auch PP, gesprochen wird, ist dieses gemeint. |
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Das Passepartout schafft sowohl einen Abstand als auch einen Übergang zum Rahmen
und bildet bei kleineren Arbeiten eine ruhige Fläche um das
Motiv, eine Hinleitung zur Arbeit. Dies ist nötig, da man
an kleinformatige
Arbeiten näher herantreten muss, um etwas erkennen zu können, der Mensch
aber sein Blickfeld aber nur begrenzt einengen kann und andernfalls gleichzeitig
die Arbeit, den Rahmen und die Wand mit der Tapete sieht. 

